Viele Fragen – offene Antworten

Kennst du dieses Gefühl auch? Irgendwann hat dich die Begeisterung für etwas gepackt. Sie lässt dich nicht mehr los. Am liebsten würdest du deinen Job an den Nagel hängen und nur noch für diese eine Sache Zeit haben.

Diese „eine Sache“ heißt für mich Fotografie. Vor über 40 Jahren hat sie sich in mein Leben geschlichen. Wie ein roter Faden zieht sie sich seitdem durch mein Leben.

Oft frage ich mich:

  • Warum fotografiere ich überhaupt? Was ist mir so wichtig daran?
  • Warum ist dieser Klick beim Auslösen der Kamera immer noch eines der aufregendsten Geräusche für mich?
  • Was hat die Themenverlagerung von der Natur- hin zur Porträtfotografie mit meiner persönlichen Entwicklung zu tun?

Ich gestehe, dass ich mehr Fragen habe als Antworten. Aber das spielt nicht wirklich eine Rolle. Ich weiß, dass ich das Richtige tue, wenn Menschen mir sagen: „Ja, das bin ich auf diesen Fotos! Das sind meine vielen Facetten! So mag ich mich selber sehen.“

Technik ja – aber nicht nur

Kribbelt es dir auch in den Fingern, wenn wieder eine neue Kamera herauskommt? Mit neuen Möglichkeiten, mit einer noch besseren Technik?

Das kann ich gut nachvollziehen. Denn in gewisser Weise bin ich schon technikverliebt. Am liebsten würde ich mit jeder neuen Nikon auf Fototour gehen. Aber trotz allem: die Kamera ist für mich in erster Linie Werkzeug. Sie hilft mir, meine Ideen umzusetzen. Mit ihr kann ich anderen Bilder geben, in denen sie ihre wahre Größe und Schönheit entdecken. Darin habe ich meine Berufung gefunden.

 

Meine fotografischen Schwerpunkte

Porträtfotografie und FotoCoaching

Jahrelang lag mein Schwerpunkt in der Naturfotografie. Noch heute üben Makroaufnahmen eine große Faszination auf mich aus.

Wesentlich bedeutsamer ist für mich inzwischen die Porträtfotografie. Ich liebe die direkte Begegnung mit Menschen, Ich liebe es, wenn ich Menschen in ihrer Liebenswürdigkeit und Größe, aber auch in ihren Zweifeln entdecken und fotografieren darf. Das ist mehr als Fotografie. Das ist Leben.

Mit diesen Bildern im FotoCoaching weiterzuarbeiten, kann auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung vieles in Bewegung bringen. Fotos bringen Wesenszüge ans Licht, die Worte meist nicht ausdrücken können. Auf spielerische Weise können Entwicklungsmöglichkeiten und ungelebte Anteile der eigenen Person visualisiert werden. Fotos können positive Veränderungsprozesse in Gang setzen.

Individuelles Kameratraining

Mir macht es jedoch ebenso Spaß, mein Wissen weiterzugeben und anderen zu helfen, die Grundlagen der Fotografie und insbesondere ihre Kamera kennen zu lernen.

Meditative Fotografie

Vor einigen Jahren entdeckte ich die Fotografie als Möglichkeit, in kürzester Zeit Streß abzubauen und wieder im Hier und Jetzt anzukommen, Daraus entstand die „Meditative Fotografie“. Im Vordergrund steht das aufmerksame Wahrnehmen, dann erst kommt das Fotografieren.

Viele Übungen, die mir auch heute immer wieder helfen, gebe ich in Workshops weiter. Die Resonanz bei den TeilnehmerInnen ist sehr positiv. Gerade in unserer stressbelasteten Zeit erhält die Liebe zur Fotografie damit eine ganz neue Perspektive.

Wenn das für dich wichtig ist …

Was das Fotografische betrifft: ich bin Autodidakt, und das mit Leidenschaft! Der bekannte Spruch „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“ ist für mich Realität.
Beruflich: Studium Diplom-Theologie, über 20 Jahre angestellt bei der Kirche, nach Rundum-Lebenskrise 1999 Sprung in die Selbständigkeit mit existenzieller Neuorientierung, Ausbildungen in NLP (Practitioner, Master, Coach i.A.), Insights Discovery-Trainer. Fotografische Fortbildungen und viele Fachzeitschriften.

Was mir wichtig ist

Meine Werte sind Freiheit, Ehrlichkeit, Kreativität. Sie sind die Grundlage meiner Arbeit und meines Handelns.
Meine Berufung sehe ich darin, anderen zu helfen, ihre wahre Größe zu entdecken. Die Kamera ist dabei ein wichtiges Werkzeug.

Ich freue mich, wenn wir uns kennenlernen! 

Herzlichst Georg Schraml

Georg Schraml

Foto: Tina Wagner