Es war 1974. Ein Klassenkamerad drückte mir die LP „Live Songs“ von Leonard Cohen in die Hand: „Hör mal rein, das könnte was für dich sein!“

Wie oft ich dieses Platte angehört habe – ich kann es nicht mehr sagen, Cohens „Bird on the Wire“ wurde zum Ausdruck meiner Sehnsucht nach Freiheit. Seine Lieder haben mich begleitet wie die keines anderen Sängers zuvor und danach. Wer kennt nicht sein „Hallelujah„, tausendmal kopiert, doch unerreicht in der Intensität des Originals.

Nun ist Leonard Cohen gegangen. Sein letztes Album, erschienen vor einem Monat, ist sein persönlicher Abschied. „I’m read, my lord“ singt er . Die Texte spiegeln die Ahnung des bevorstehenden Todes wider.. So bewusst, wie er gelebt hat (mit allen Facetten, aber authentisch und ehrlich), so bewusst war sein Sterben.

Seine Lieder werden beliben und wohl auch in Zukunft Generationen begleiten.

Danke, Leonard, für mich warst und bist du einer der Größten!

(Foto: Takahiro Kyono)

Auf Facebook teilen

Teile diesen Betrag mit deinen Freunden!